Über mich

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Hallo, ich bin Nina – und ich glaube, dass Menschsein mehr ist als nur Leisten + Funktionieren.

HerzFacetten ist mein Herzensprojekt – entstanden aus meiner Auseinandersetzung mit Gefühlen, persönlichen Veränderungsprozessen und der Frage, wie wir uns selbst wieder näherkommen können.

Ich berichte über das, was mich bewegt, berührt und manchmal auch herausfordert. Ich teile persönliche Erfahrungen, Gedanken und Reflexionen – nicht als fertige Antworten, sondern als ehrliche Impulse, die zum Innehalten einladen und neue Perspektiven eröffnen können.

Mich interessiert, was hinter dem liegt, was wir im Alltag zeigen. Welche Muster uns prägen. Welche Zusammenhänge wir vielleicht noch nicht erkennen. Und welche Möglichkeiten entstehen, wenn wir beginnen, uns selbst und unsere Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

Mit HerzFacetten möchte ich Räume schaffen, in dem Gefühle, Gedanken und persönliche Erfahrungen ihren Platz haben dürfen. Räume für bewusstes Menschsein, innere Tiefe und ganzheitliche Entwicklung – jenseits von Leistung, Funktionieren und dem Anspruch, es allen recht machen zu müssen.
„Meine Sensibilität war nie das Problem. Sie war der Schlüssel.“

Schon früh in meinem Leben habe ich viel wahrgenommen und tief gefühlt. Ich spürte die Stimmungen der anderen und erlebte vieles auf meine eigene, manchmal schwer in Worte zu fassende Weise. Gleichzeitig hatte ich oft das Gefühl, damit nicht wirklich verstanden zu werden. Lange fragte ich mich, warum ich anders zu sein schien. Warum konnte ich nicht einfach so sein wie alle anderen? Mit der Zeit entstand in mir damit ein stilles Grundgefühl: Mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin nicht in Ordnung, so wie ich bin.

Erst mit Mitte 30 erkannte ich, dass Hochsensibilität ein Teil meines Erlebens ist. Rückblickend stellte diese Erkenntnis vieles in ein neues Licht. Was ich lange als Anderssein oder als vermeintliche Schwäche empfunden hatte, bekam einen Zusammenhang. Ich begann, mich selbst und meine Wahrnehmung besser zu verstehen – und mich mit anderen Augen zu betrachten.

Doch meine Geschichte besteht nicht nur aus meiner Sensibilität. In meinem näheren Umfeld lernte ich früh, mich an Erwartungen und Stimmungen zu orientieren. Leistung und Disziplin spielten eine wichtige Rolle, während ich zugleich versuchte, die Bedürfnisse und Befindlichkeiten anderer im Blick zu behalten. Wenn ich etwas tat, was anderen nicht gefiel, bekam ich das sehr schnell zu spüren. Damit begegnete ich auch schon früh Herausforderungen, für die ich innerlich noch nicht bereit war. Mobbing, Grenzverletzungen und auch Gewalterfahrungen prägten meine jungen Jahre. Mit vielem musste ich allein zurechtkommen, besonders mit dem Umgang von tiefen Emotionen. 

Auf der Suche nach Liebe, Orientierung und einem Platz im Leben geriet ich früh in eine prägende Beziehung und in Lebensumstände, die mich formten, aber nicht immer schützten. Auch die Suche nach Sinn und nach einer Verbindung zu etwas Größerem begleitete mich schon lange. Religion und Spiritualität wurden auf unterschiedliche Weise Teil meines Weges.

Nina von HerzFacetten
„Menschlichkeit, Tiefe und Wahrhaftigkeit sind für mich kein Luxus – sondern Grundlage.“
Nina von HerzFacetten

Beruflich führte mich mein Weg zunächst in die Dienstleistungs- und Industriebranche. Nach einer längeren Auslandserfahrung holte ich meine Ausbildung zur Bürokauffrau eigenständig und autodidaktisch nach, arbeitete in verantwortungsvollen Positionen und absolvierte später berufsbegleitend ein Studium zur Betriebswirtin. Lernen, Zusammenhänge zu erfassen und Verantwortung zu übernehmen, fiel mir schon immer leicht. 

Was ich dabei lange nicht sah: Ein Teil von mir suchte weiter nach Halt, Sicherheit, Zugehörigkeit und nach einem Gefühl, angenommen zu sein. Und so fand ich mich irgendwann immer in der Rolle der Managerin und Kümmerin wieder: Ich organisierte, vermittelte, fing auf und hielt im Hintergrund alles zusammen.

Ich brachte Menschlichkeit, Stabilität und Verbindung in unterschiedliche Systeme. Ich erkannte Zusammenhänge, schaute hinter Strukturen und nahm Menschen in ihrem Erleben wahr. Doch der dauerhafte Stress, der innere Druck und die teilweise unrealistischen Erwartungen einer auf Leistung ausgerichteten Arbeitswelt forderten ihren Preis. Irgendwann kam ich an einen Punkt, an dem ich nicht mehr funktionieren konnte. Und auch nicht mehr wollte. Ich musste STOPP sagen. Eine Phase tiefer Erschöpfung, Angst und Überforderung führte mich dazu, meinen Blick nach innen zu richten.

Ich begann, mich intensiv mit meinem Nervensystem, Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung, innerer Kind-Arbeit und einem bewussteren Umgang mit Emotionen zu beschäftigen. Erst in dieser Auseinandersetzung begann ich immer deutlicher zu erkennen, wie eng meine bisherigen Erfahrungen miteinander verwoben waren. Wie sehr der Wunsch, dazuzugehören, meine Wahrnehmung von mir selbst geprägt hatte. Wie selbstverständlich ich gelernt hatte, mich anzupassen, Erwartungen zu erfüllen und die Bedürfnisse anderer im Blick zu behalten – während meine eigenen häufig in den Hintergrund rückten.

Ich verstand zunehmend, dass ich kurz davor war, mich selbst endgültig zu verlieren. Schritt für Schritt lernte ich, mir selbst wieder zuzuhören, meine Bedürfnisse ernster zu nehmen und mir Raum zu geben. Nicht, weil sich meine Vergangenheit dadurch verändern ließe, sondern weil ich heute anders mit mir und meinem Erleben umgehen kann. Und dabei ging es nicht darum, ein anderer Mensch zu werden. Vielmehr begann ich, mich selbst besser zu verstehen, alte Muster zu hinterfragen und neue Möglichkeiten für meinen eigenen Weg zu entdecken.

„HerzFacetten ist Ausdruck meiner Reise – und vielleicht berührt sie auch die deine, an der einen oder anderen Stelle.“

Mit der Zeit erkannte ich einen roten Faden in meinem Leben: Menschen in ihrem Erleben wahrzunehmen, Zusammenhänge zu erkennen, neue Blickwinkel zu eröffnen und Raum für Entwicklung zu schaffen. Heute fließt diese Erfahrung auch in meine Arbeit als zertifizierte Life Coach und Gründerin von HerzFacetten ein.

Ich begleite Menschen, die spüren, dass etwas in ihrem Leben nicht mehr stimmig ist, die sich selbst aus den Augen verloren haben oder an einem Wendepunkt stehen. Menschen, die genauer hinschauen, sich selbst besser verstehen und neue Möglichkeiten für ihren eigenen Weg entdecken möchten. Dabei geht es mir nicht darum, anderen vorzuschreiben, wie sie leben oder welche Entscheidungen sie treffen sollen. Vielmehr möchte ich dazu einladen, innezuhalten, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erkunden und Perspektiven zu entdecken, die bisher vielleicht noch nicht sichtbar waren.

HerzFacetten ist zugleich ein Raum, an dem Gedanken, Gefühle und persönliche Erfahrungen ihren Platz finden dürfen. Ein Raum für die unterschiedlichen Facetten des Lebens – für das Dunkle, das Helle, all die Zwischentöne und das, was über das unmittelbar Sichtbare hinausgeht.

Keine fertigen Lösungen und keine perfekten Lebensentwürfe. Sondern Echtheit, ganzheitliche Entwicklung und die Möglichkeit, den eigenen Weg Schritt für Schritt bewusster zu gestalten.

Dass ich heute mit HerzFacetten meine Erfahrungen, Gedanken und kreativen Impulse teilen und Menschen auf unterschiedliche Weise begleiten kann, verbindet für mich vieles, was mich geprägt hat, mit dem, was ich in die Welt bringen möchte.

Übrigens hatte ich bereits vor über 15 Jahren ein eigenes Webprojekt, für das ich unter anderem Grafiken für Grußkarten und Desktop-Hintergründe gestaltete. Einige meiner damaligen Kreationen, die ich unter meinem Künstlernamen Jadoo signierte, findest du heute in den verschiedenen Rubriken meines Themen-Blogs wieder.

Nina von HerzFacetten
Wenn ich nicht gerade kreativ gestalte oder schreibe, findest du mich vermutlich beim Beobachten der Natur oder unserer Wellensittiche, beim Tanzen oder Sport – oder ganz gemütlich mit einem guten Buch.

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